Eine Umfrage zeigt: Viele Menschen in der Schweiz sind zufrieden, kämpfen aber mit den Lebenskosten. Schicksalsschläge können alle treffen. Wer geschickt budgetiert, ist jedoch besser gewappnet. Mit MoneyFit lernen junge Menschen praxisnah, Geld zu verwalten.
Die Schweiz ist ein Land mit hoher Lebenszufriedenheit. Die Menschen fühlen sich sicher und erholen sich gerne in der Natur. Gleichzeitig sind Lebenskosten – insbesondere Krankenkassen und Mieten – eine Belastung für viele. Dies ist das Fazit einer Umfrage der Tamedia und «20 Minuten» vom Oktober 2025. Interessant dabei: Die Umfrage arbeitete mit offenen Fragen. Künstliche Intelligenz half, die über 27’000 frei formulierten Antworten auszuwerten und zu Themengruppen zu verdichten (weitere Infos zur Umfrage am Ende dieses Beitrags).
Auf die Frage, welche Veränderungen bzw. Verbesserungen man sich in der Schweiz wünsche, nannten rund 35 Prozent der Befragten das Thema «Kosten und Kaufkraft». Dieser Wunsch zog sich durch alle politischen Lager und Bevölkerungsgruppen. Tamedia-Titel gaben den Ergebnissen ein Gesicht, indem sie Menschen in unterschiedlichen familiären Konstellationen und Einkommenssituationen porträtierten (Link zum Artikel im «Der Bund», mit Paywall). Bei allen ist Geld-Knappheit ein Thema. Und es zeigt sich: Nicht allein die Höhe des Einkommens entscheidet über finanzielle Sicherheit, sondern auch Wohnsituation, Gesundheit, Familienmodell und unerwartete Ausgaben.
Finanzkompetenzen früh lernen
Ausgaben und Einnahmen zu planen und im Gleichgewicht zu halten, betrifft uns alle und ist anspruchsvoll. Eine Lebenskompetenz also, die wir uns so früh wie möglich aneignen und üben sollten. Mit verschiedenen Angeboten für die Schule vermittelt das Lernangebot MoneyFit ab dem Zyklus 2 grundlegende und auf den Lehrplan abgestimmte Finanzkompetenzen. Das Thema Budgetieren und Geld verwalten wird auf allen Stufen aufgegriffen und ist in den drei didaktischen Elementen «Lernen», «Reflektieren & Handeln», «Testen & Gewinnen» enthalten (Link zu allen kostenlosen Angeboten siehe weiter unten).

Entscheiden und priorisieren
Auch die in diesem Beitrag erwähnte Umfrage und die Familien-Porträts können Ausgangspunkt für Lernanlässe sein: Warum nicht mal eine datenbasierte Recherche zu den Lebenskosten in der Schweiz machen? Oder sich als Hausaufgabe mit dem Monatsbudget der eigenen Familie auseinandersetzen? Dabei wird bald klar: Budgetieren heisst nicht nur rechnen, sondern auch entscheiden, priorisieren und mit Geld als knapper Ressource umgehen.
Budgetieren bei MoneyFit
Lehrmittel

Zyklus 2: Im Kapitel «Geld verwalten» des gedruckten Lehrmittels MoneyFit Junior lernen die Schüler:innen, Ausgaben und Einnahmen an konkreten Beispielen wie einer Reise oder Familienferien zu planen, mit Wünschen umzugehen und einen Sparplan anzulegen.

Zyklus 3: Im Modul «Geld verwalten» des digitalen Lehrmittels MoneyFit Talent lernen die Schüler:innen, ein Budget zu erstellen, Kosten richtig abzuschätzen und mit der passenden Zahlungsart zu bezahlen. Alternativ kann auch das gedruckte Lehrmittel bestellt werden.

Sek II: Im Modul «Budget» des digitalen Lehrmittels MoneyFit Professional erstellen die Lernenden ein Budget am Beispiel eines Lernenden-Lohns im ersten Lehrjahr und loten dabei auch Sparmöglichkeiten aus.
Challenges und Quiz (alle Stufen)

In der Challenge «Ein eigenes Projekt planen», budgetieren und dokumentieren die Schüler:innen in Gruppen Schritt für Schritt ein Klassenprojekt, sodass dieses erfolgreich umgesetzt werden könnte. Oder sie befassen sich in der Challenge «Zukunftsbudget» mit ihren persönlichen Zukunftsvorstellungen und Wünschen und erstellen eine realistische Finanzplanung.

Im Quiz «Was das Leben kostet» testen die Schüler:innen ihr Wissen rund ums Budgetieren.
Lernfilmsets (Zyklus 3 / Sek II)

Einen kreativen Zugang zum Thema Budget bietet das MoneyFit Lernfilmset. Damit erstellen Klassen eigene Legefilme. Die Sets eignen sich perfekt als Einstieg, zur Vertiefung oder als Abwechslung im Unterricht.
Umfrage «Schweiz, wie geht’s dir?»
Die Umfrage «Schweiz, wie geht’s dir?» wurde vom Institut LeeWas im Oktober 2025 im Auftrag von Tamedia und «20 Minuten» durchgeführt. Über 27’000 Personen beantworteten offen formulierte Fragen. Die Auswertung von rund 500’000 Wörtern erfolgte mithilfe von künstlicher Intelligenz, die Aussagen thematisch bündelte. «Der Bund» berichtete über die Ergebnisse der Umfrage (Paywall).